Die Touren
Wer mit wem und wohin?
Wir bieten Tagestouren, Wochenendtouren und Mehrtagestouren an.
Grundsätzlich führt der Pilgerweg von der haustür/Hausbahnhof nach Santiago, dass heißt die Anfahrt/Rückfahrt wird mit der Bahn oder Reiseunternehmen organisiert oder auf Wunsch auch per Rad gefahren. Alle Modalitäten werden nach Absprache geklärt.
Wieviele Personen sind pro Tour auf dem Jakobsweg möglich?
Tagestouren: 3 bis ca. 20 Personen
Wochenendtouren: 5 - 15 Personen
Mehrtagestouren: 3 -7
Personen
Hinweis: Alle Angaben sind ideale Gruppengrößen und beruhen auf Erfahrungswerten, ein paar Mitfahrer rmehr sind sicherlich möglich, also einfach mal anrufen.
Die Strecken
Sind für Radpilger in den Pilgerführern extra gezeichnet. Zu 90% führt die Strecke über Feldwege, Bauernstraßen, Pättkes, wenig Kreis- und Landstraßen.
Aus Naturschutzgründen werden geschützte Gebiete nicht durchfahren. Falls erforderlich, wird schon mal der Fußpilgerweg verlassen. Die Landschaft ist wie sie ist, es gibt Anstiege im Teuto und später im Ruhrtal und im Bergischen Land. »Hollahü« wieder der Münsterländer sagt. Ein bisschen Anstrengung sieht der Apostel gerne. Es ist aber alles zu schaffen, denn wir haben ja nicht nur den Willen sondern auch noch die Gangschaltung. Wenn die Kette oder Beine nicht mehr wollen machen wir halt eine Pause oder schieben unser Rad.
Ausrüstung
Helm und ein verkehrsicheres Rad. Personalausweis und Geld.
Flickzeug, Ersatzschlauch, Pumpe, Lenkertasche, Hängetasche oder Rucksack, Sonnenbrille, Goretex-Jacke oder ähnliches, gescheite Schuhe (keine Flippflopps Crocs oder Riemchensandalen), Trinkflasche, Medikamente, Sonnen- und Mückenschutz, Handy, Fotoapparat. Snacks, Bonbons, Kaugummis, Obst zum allgemeinen Wohlbefinden aber auch gegen Unterzuckerung.
Grundsätzlich so wenig Gepäck mitnehmen wie eben möglich.
Verhalten
Der Apostel und der Tourenleiter haben bis zum Ende der Tour immer recht.
Zu Beginn und bei denPausen werden wir uns etwas Besinnen, zusammenkommen, die Stille genießen und vielelicht auch mal ein Gebet sprechen. Wir sind nicht beim Radrennen oder auf der Flucht. Über das Tempo wird abgestimmt, grundsätzlich wollen wir so fahren, dass wir am Ende der Tagesetappe noch halbwegs fit sind. Wir machen Pausen und warten zwischendurch immer, bis die Gruppe wieder komplett ist. Jeder fährt auf eigenes Risiko. Eine Extra-Versicherung gibt es nicht.
Tipp: Fahren Sie bitte nicht zu fett (weil Sie stramme Waden oder mehr Kondition haben wollen), also lieber etwas mehr treten und auf einen kleineren Zahnkranz schalten. Schützt auch vor Krämpfen und Zerrungen und Unwohlsein.
Vermeiden Sie plötzliches Bremsen oder Fahrmanöver, die Ihre Mitfahrer gefährden können.
Mensch und Natur sollen so wenig wie möglich gestört werden. Vor dem Start findet ein Gespräch über die Strecke statt, die Räder werden nochmal geprüft, die konditionellen Möglichkeiten und der Gesundheitszustand der Teilnehmer gecheckt, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Nach diesem Gespräch wird die Etappe entsprechend geplant.
Wichtig
- Es wird kein Müll weggeworfen.
- Es wird nicht weiter als bis zur nächsten Kreuzung vorausgefahren.
- Es wird keiner zurückgelassen.
- Bitte bei abschüssigen Strecken unbedingt genügend Abstand halten.
- Besondere Vorsicht beim Queren von Kreis- oder Landstraßen!!!!
- Während der Fahrt bitte auf IPods verzichten. Während der Fahrt das Handy am besten auf stumm schalten. In den Pausen können Sie ausreichend telefonieren.
Religiöses
Wer bei den Stopps und Pausen Gebete oder Lieder vortragen möchte, kann das gerne tun.